Haben Sie schon einmal von hydroponischen Orchideen gehört? Generell schrecken viele Menschen vor dem Wort „Orchidee“ zurück, da die Pflege mitunter recht schwierig sein kann. Warum sollten Sie sich also das Leben verkomplizieren und versuchen, mit Orchideen zu experimentieren? Haben wir nicht genug? Nun ja, anscheinend nicht! Heute werden wir gemeinsam sehen, wie man eine Orchidee ohne Erde züchtet. Viele von uns haben wunderschöne Wasserorchideenzwiebeln auf Lager gesehen. Ich persönlich dachte, sie befänden sich gerade im Übergang und seien bereit, in Töpfe gepflanzt zu werden. Aber ich habe mich getäuscht! Also habe ich alle nötigen Nachforschungen angestellt und mich mit meinen Orchideenpflege- und Sprachexpertenkollegen beraten – und voilà! Hier ist eine einfache Anleitung zur Pflege erdloser Orchideen.
Wie züchtet man eine Orchidee ohne Erde?
Zuerst müssen wir uns fragen: „Kann ich Orchideen im Wasser züchten?“ Im Allgemeinen können Orchideen sehr wählerisch sein, was ihre Wachstumsumgebung angeht. Infizierter oder zu feuchter Boden kann dazu führen, dass sie verfaulen und schließlich absterben. Es gibt jedoch eine interessante Methode: Kultur in Wasser. Aber wie überleben die Wurzeln von Orchideen, wenn sie in Wasser getaucht werden? Wir laden Sie ein, unten mehr über dieses Thema zu erfahren!
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Die epiphytische Orchidee: Was ist das?
Orchideen, die im Wasser wachsen, ähneln denen, die ohne Wurzeln im Boden wachsen. Tatsächlich gibt es zwei Arten von Orchideen: terrestrische und epiphytische Orchideen. Aber was bedeutet „Epiphyt“ wirklich? Diese Pflanzen, Epiphyten genannt, werden oft als „Luftpflanzen“ bezeichnet, da sie sich hauptsächlich von der Luft ernähren und nicht auf die Nahrung ihrer Wirtspflanze angewiesen sind. Diese epiphytischen Orchideen benötigen sehr wenig Erde und beziehen einen Großteil ihrer Feuchtigkeit aus der Luft, die normalerweise konstant ist.
Wie züchtet man Orchideen im Wasser? Lernprogramm
- Um eine Orchidee für das Wachstum im Wasser vorzubereiten, müssen Sie den Topf von der Pflanze nehmen, das Wachstumsmedium (einschließlich Moos und Rindenstücke) entfernen und die Wurzeln vorsichtig entwirren.
- Nach dem Spülen der Wurzeln ist es wichtig, verfärbtes oder verfaultes Material mit einer sterilen Gartenschere abzuschneiden.
- Anschließend kann die Pflanze in einen mit Wasser gefüllten Behälter gestellt werden.
Um die Pflanze zu stützen und zu verhindern, dass sie umkippt, kann die Verwendung eines Behälters mit hohen, gebogenen Rändern hilfreich sein. Viele Hydrokultur-Orchideenzüchter verwenden auch Tonkiesel am Boden des Behälters, um die Wurzeln zu stützen und die Krone der Pflanze anzuheben, um Fäulnis zu verhindern.
Einerseits lassen manche Züchter ihre Orchidee einfach die ganze Zeit im Wasser und wechseln das Wasser alle zwei Wochen (oder alle zwei Wochen, es liegt ganz bei Ihnen). Andere hingegen weichen ihre Orchidee zwei bis drei Tage ein und lassen sie dann fünf bis fünf Tage trocknen. Auch hier liegt es ganz bei Ihnen, beide Wege sind möglich und richtig. Sie müssen Ihre Pflanze lediglich sorgfältig beobachten, um Hinweise auf ihr Wachstum und ihre Gesundheit zu erhalten.

So züchten Sie eine Orchidee ohne Erde: Vorteile des Orchideenanbaus im Wasser
Wenn Sie immer noch zögern, diese Methode auszuprobieren, warum machen Sie sie nicht zu Ihrem eigenen kleinen Experiment? Orchideen sind faszinierend und hypnotisierend, sodass Sie nicht nur Ihr eigenes kleines Pflanzenlabor zu Hause schaffen, sondern auch dessen Aussehen mit der magischen Schönheit der Orchidee aufwerten! Aber ich schweife ab! Hier sind die Vorteile des Orchideenanbaus im Wasser:
- Es ist einfacher, Probleme an der Wurzel zu erkennen. Da Orchideen in Glasbehältern stehen, können Sie sofort erkennen, ob ein Problem mit den Wurzeln vorliegt, anstatt zu wissen, wann es zu spät ist. Da verrottende Wurzeln die Todesursache Nummer eins bei Orchideen sind, ist es auf jeden Fall von Vorteil, sie sehen zu können. Wenn Sie jedoch richtig gießen und alle zwei Jahre umtopfen, wird dies selten ein Problem darstellen.
- Es wird weniger Schädlinge und Mücken geben. Das ist meiner Meinung nach Grund genug, es zu tun!
- Es ist weniger Arbeit. Orchideen sind dafür bekannt, ziemlich anspruchsvoll zu sein, also halbieren Sie Ihre Arbeit!
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