Wer seine Pflanzen gesund und kräftig wachsen sehen möchte, kann auf selbstgemachten organischen Dünger setzen. Er ist umweltfreundlich, günstig und versorgt Pflanzen mit wichtigen Nährstoffen – ganz ohne chemische Zusätze.
1. Kaffeesatz
- Nährstoffe: Stickstoff, geringe Mengen Phosphor und Kalium.
- Anwendung: Leicht in die Erde einarbeiten oder als Flüssigdünger in Wasser aufgelöst gießen.
- Besonders geeignet für: Zimmerpflanzen, Tomaten, Kräuter.
2. Bananenschalen
- Nährstoffe: Kalium, Magnesium und Phosphor.
- Anwendung: Zerhackt in die Erde einmischen oder als Sud aufgießen.
- Besonders geeignet für: Blühpflanzen und Obstgemüse.
3. Eierschalen
- Nährstoffe: Calcium.
- Anwendung: Trocknen, zermahlen und in die Erde mischen.
- Besonders geeignet für: Tomaten, Paprika, Gurken.
4. Gemüsereste
- Nährstoffe: Verschiedene Mineralien je nach Gemüseart.
- Anwendung: Kompostieren und nach einigen Wochen als Dünger verwenden.
- Besonders geeignet für: Fast alle Gartenpflanzen.
5. Kräuter- oder Teesud
- Nährstoffe: Geringe Mengen Nährstoffe und Mikroorganismen für den Boden.
- Anwendung: Abgekühlt als Flüssigdünger gießen.
- Besonders geeignet für: Zimmerpflanzen, Topfkräuter.
Tipps für beste Ergebnisse
- Nicht zu viel auf einmal geben – organischer Dünger wirkt langsam.
- Regelmäßig düngen (z. B. alle 2–4 Wochen) für gleichmäßiges Wachstum.
- Kombination mehrerer Düngerquellen liefert eine ausgewogene Nährstoffversorgung.
Fazit
Selbstgemachter organischer Dünger ist einfach, nachhaltig und wirksam. Mit Küchenabfällen wie Kaffeesatz, Eierschalen oder Bananenschalen können Hobbygärtner ihre Pflanzen auf natürliche Weise kräftigen und gleichzeitig Abfall reduzieren.
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