Der Fischgrätenkaktus (Epiphyllum anguliger) ist eine außergewöhnliche Zimmerpflanze mit dekorativen, gezackten Trieben. Mit ein paar einfachen Pflegetricks kann er schneller Knospen bilden und wunderschöne Blüten entwickeln.
☀️ Viel helles, indirektes Licht
Diese Pflanze liebt helles Licht ohne direkte Mittagssonne. Ein Platz nahe einem Ost- oder Westfenster fördert das Wachstum und hilft der Pflanze, Blütenknospen zu bilden.
💧 Richtig gießen
Der Fischgrätenkaktus braucht etwas mehr Feuchtigkeit als typische Wüstenkakteen.
- Gießen Sie, wenn die oberste Erdschicht trocken ist.
- Staunässe unbedingt vermeiden.
- Im Winter deutlich weniger gießen.
🌡️ Kühle Ruhephase im Winter
Damit sich Blüten bilden, braucht die Pflanze eine Ruhephase:
- Temperatur etwa 10–15 °C
- Weniger Wasser
- Kein Dünger
Diese Phase hilft, im Frühling neue Blütenknospen zu entwickeln.
🌱 Leicht düngen
Während der Wachstumszeit (Frühling und Sommer) alle 3–4 Wochen einen milden Kakteendünger verwenden. Zu viel Dünger kann jedoch das Blattwachstum fördern und die Blüte verzögern.
🪴 Nicht zu oft umtopfen
Der Fischgrätenkaktus blüht oft besser, wenn er leicht wurzelgebunden ist. Umtopfen reicht meist alle 2–3 Jahre.
✂️ Alte Triebe pflegen
Beschädigte oder sehr alte Triebe gelegentlich entfernen. Dadurch kann die Pflanze mehr Energie in neue Triebe und Blüten stecken.
🌸 Mit ausreichend Licht, einer kurzen Winterruhe und etwas Geduld belohnt Sie der Fischgrätenkaktus mit spektakulären, oft nachts duftenden Blüten.